Spätschicht

A B2 German short story — read it with tap-to-translate, then check yourself against the full English translation below.

Tap any word for its meaning in context — then tap “Translate this sentence” in the popover to reveal the whole line.

Es ist kurz nach acht, als allen klar wird, dass wir die Präsentation heute nicht mehr fertig kriegen, wenn nicht jemand dableibt. Die anderen haben Familie, Bahn, Verabredungenund so sage ich, wie so oft, dass ich das schon mache. Ich bin Mitte zwanzig, ich wohne allein, auf mich wartet zu Hause niemand außer einer halb leeren Flasche Wein. Was soll's.

Was ich nicht erwartet habe: Dass Jan bleibt.

Jan ist seit einem halben Jahr in unserer Abteilung, und seit einem halben Jahr versuche ich, mir nicht ständig anzusehen, wie sein Hemd über den Schultern spannt, wenn er sich über den Schreibtisch beugt. Er ist groß, ruhig, hat dieses langsame Lächeln, das einem das Gefühl gibt, er hätte gerade etwas gedacht, das er besser für sich behält. Wir flirten seit Monaten, aber nur so, wie man eben im Büro flirtetmit einem Satz zu viel, einem Blick zu lang, und dann tut man wieder, als wäre nichts.

Es hat angefangen mit Kleinigkeiten. Mit dem Kaffee, den er mir morgens mitbringt, obwohl ihn keiner darum bittet. Mit den Nachrichten im Teamchat, die irgendwann später am Abend kamen und nichts mehr mit der Arbeit zu tun hatten. Mit der Art, wie er in Meetings genau in dem Moment zu mir herübersieht, in dem jemand etwas besonders Dummes sagt, und wir beide ein Lachen unterdrücken müssen. Nichts davon ist je ausgesprochen worden. Es ist eines dieser Dinge, die zwischen zwei Menschen wachsen, ohne dass jemand es laut benenntbis es so groß geworden ist, dass man fast Angst hat, daran zu rühren.

"Ich lass dich doch nicht allein verhungern", sagt er und zieht sich den Stuhl neben meinen heran. "Außerdem ist die Hälfte von dem Mist auf meinem Konto."

Das Büro liegt um diese Zeit still und halb dunkel da. Nur unsere beiden Bildschirme leuchten, und draußen vor den großen Fenstern hat die Stadt diese warme, orangene Farbe angenommen, die sie im Sommer abends bekommt. Die Klimaanlage ist längst aus, und es ist drückend warm.

Bevor wir richtig anfangen, holt er uns zwei Kaffee aus der Maschine in der Teeküche, und ich sehe ihm dabei zu, wie er sich gegen die Arbeitsplatte lehnt und wartet, dass die Maschine durchläuft. Er hat die Ärmel hochgekrempelt und den obersten Hemdknopf geöffnet, und ich ertappe mich dabei, wie ich viel zu lange auf die Stelle starre, wo sein Hals in die Schulter übergeht. Als er sich umdreht und mir die Tasse reicht, lächelt er, als hätte er genau gemerkt, wohin ich gesehen habe.

"Auf eine lange Nacht", sagt er und stößt seine Tasse leicht gegen meine.

"Auf eine lange Nacht", wiederhole ich, und irgendetwas in seinem Tonfall lässt die Worte plötzlich nach mehr klingen, als sie sollten.

Wir arbeiten. Eine Weile geht es gut. Wir teilen die Folien auf, er übernimmt die Zahlen, ich den Text, und für eine halbe Stunde sind wir tatsächlich produktiv. Aber er sitzt so nah, dass ich seinen Arm spüre, wenn er nach der Maus greift, und ich rieche sein Aftershave, etwas Herbes, das mir jedes Mal einen kleinen Stich in den Bauch versetzt. Jedes Mal, wenn er sich zu meinem Bildschirm hinüberbeugt, um auf etwas zu zeigen, kommt sein Gesicht meinem so nah, dass ich seinen Atem an meiner Wange spüre, und ich vergesse mitten im Satz, was ich eigentlich sagen wollte.

Einmal greifen wir gleichzeitig nach der Maus, und seine Hand legt sich für einen Moment über meine. Keiner von uns zieht sie sofort zurück. Es ist nur eine Sekunde, vielleicht zwei, aber es fühlt sich an wie eine Ewigkeit, und als ich endlich aufsehe, sieht er mich schon an. Ich versuche, mich auf die Folien zu konzentrieren, aber mein Blick rutscht immer wieder abzu seinen Händen, zu seinem offenen Kragen, zu der Ader, die sich an seinem Unterarm abzeichnet.

"Du bist nicht bei der Sache", sagt er irgendwann leise. Er sieht mich nicht an, er sieht auf den Bildschirm, aber er lächelt.

"Doch", sage ich. "Voll konzentriert."

"Aha." Jetzt dreht er den Kopf. Wir sind plötzlich sehr nah. "Worauf denn?"

Ich könnte jetzt etwas Harmloses sagen. Ich könnte lachen und das Thema wechseln, so wie ich es ein halbes Jahr lang gemacht habe. Aber es ist heiß, es ist spät, wir sind allein, und ich bin es so leid, immer die Vernünftige zu sein.

"Rat mal", sage ich.

Sein Blick wird ernster, forschender. Die Luft zwischen uns hat sich verändert, und wir spüren es beide. Mein Herz schlägt mir bis zum Hals, und ich höre mein eigenes Blut in den Ohren rauschen. Einen Augenblick lang halten wir uns einfach nur gegenseitig fest mit den Augen, und dieser Augenblick zieht sich, dehnt sich, wird schwer von all dem, was wir ein halbes Jahr lang nicht gesagt haben.

Einen Moment passiert nichts. Dann legt er seine Hand auf meinen Oberschenkel, ganz ruhig, als wäre es das Selbstverständlichste der Welt, und sieht mir dabei in die Augen, als wollte er sehen, ob ich ihn wegschiebe.

Ich schiebe ihn nicht weg.

"Wenn du willst, dass ich aufhöre", sagt er leise, "dann sag es jetzt."

"Hör bloß nicht auf", flüstere ich.

Das genügt ihm. Er zieht mich am Stuhl zu sich herandiese Bürostühle mit den Rollen sind plötzlich zu etwas gut —, und dann küsst er mich, und es ist nichts Vorsichtiges mehr daran. Es ist der Kuss von jemandem, der ein halbes Jahr lang darauf gewartet hat. Seine Hand wandert von meinem Oberschenkel höher, unter den Saum meines Rocks, und ich höre mich selbst leise seufzen, in dieses leere, dunkle Büro hinein.

"Die ganze Zeit", murmelt er an meinem Mund, "sitze ich neben dir und denke an nichts anderes."

"Ich auch", gebe ich zu. "Die ganze verdammte Zeit."

Ich stehe auf, ohne den Kuss zu lösen, und setze mich rittlings auf seinen Schoß. Durch den Stoff seiner Hose spüre ich sofort, wie hart er schon ist, und allein das lässt die Hitze zwischen meinen Beinen unerträglich werden. Ich bewege mich langsam gegen ihn, und er stöhnt gedämpft, vergräbt sein Gesicht an meinem Hals, küsst die Stelle unter meinem Ohr, beißt sanft zu.

Seine Hände sind überall. Sie schieben mein Top nach oben, finden meine Brüste, und als seine Daumen über die Spitzen streichen, ziehe ich scharf die Luft ein. Er öffnet einen Knopf nach dem anderen an meiner Bluse, ohne Eile, und küsst jedes Stück Haut, das er freilegt. Ich greife in seine Haare und halte ihn fest, während sein Mund sich an meiner Brust zu schaffen macht, und der erste laute Laut, der mir entwischt, hallt seltsam durch den leeren Raum.

Er nimmt sich Zeit. Das überrascht michich hatte erwartet, dass es schnell und gierig wird, nach all den Monaten, aber er macht das Gegenteil. Er küsst sich langsam von meinem Schlüsselbein abwärts, lässt seine Zunge über meine Haut gleiten, und jedes Mal, wenn ich denke, jetzt geht er weiter, hält er wieder inne und sieht zu mir hoch, mit diesem halben Lächeln, das mich wahnsinnig macht.

"Du quälst mich", flüstere ich.

"Ich genieße nur", sagt er. "Ein halbes Jahr lang habe ich mir vorgestellt, wie das hier ist. Lass mir die Zeit."

Seine Worte jagen mir einen heißen Schauer über den Rücken. Ich ziehe ihn am Kragen wieder zu meinem Mund hoch und küsse ihn so, dass ihm hoffentlich klar wird, dass ich genau so wenig Zeit habe wie Geduld.

"Wir sind ganz allein", sagt er, als hätte er meinen Gedanken gehört. Er sieht zu mir hoch, und in seinem Blick liegt etwas Dunkles, Hungriges. "Du musst nicht leise sein."

Ich will nicht mehr leise sein. Ich will überhaupt nichts mehr, außer ihn.

Ich steige von ihm herunter, ziehe ihn am Hemd hoch, und wir stolpern halb küssend, halb lachend rückwärts, bis ich gegen den großen Besprechungstisch stoße, der mitten im Raum steht. Er fegt mit einem Arm die Papiere und den vergessenen Kaffeebecher beiseiteich höre etwas zu Boden fallen und es ist mir vollkommen egalund hebt mich auf die Tischkante.

Ich zerre an seinem Hemd, bis die Knöpfe nachgeben, und endlich, endlich kann ich ihn sehen, seinen Oberkörper, die Schultern, die ich monatelang nur durch den Stoff erahnt habe. Ich lege meine Hände flach auf seine Brust und spüre, wie schnell sein Herz schlägt. Genau so schnell wie meins.

Er schiebt meinen Rock hoch bis zur Hüfte und drängt sich zwischen meine Beine. Seine Finger finden den Rand meines Slips, schieben den dünnen Stoff zur Seite, und als er mich zum ersten Mal dort berührt, werfe ich den Kopf in den Nacken.

"Gott", flüstert er, "du bist ja schon völlig nass."

"Deine Schuld", bringe ich heraus.

Er lacht leise, dieses langsame Lachen, das ich so an ihm mag, und dann hört er auf zu reden. Seine Finger bewegen sich langsam, erst kreisend, dann gleitet einer in mich hinein, und ich kralle mich an seinen Schultern fest. Er findet sofort den richtigen Rhythmus, als hätte er schon hundertmal geübt, wie er mich um den Verstand bringt, und mit jeder Bewegung steigt die Spannung in mir höher. Sein Daumen streicht über die empfindlichste Stelle, wieder und wieder, und ich merke, wie ich mich ihm entgegendränge, wie meine Atmung schneller wird, wie alles in mir sich zusammenzieht.

"Nicht aufhören", keuche ich. "Bitte, nicht aufhören."

Er hört nicht auf. Er sieht mir die ganze Zeit ins Gesicht, beobachtet jede Reaktion, und genau in dem Moment, in dem ich denke, ich halte es keine Sekunde länger aus, kippt alles. Die Welle trifft mich so heftig, dass ich seinen Namen stöhne, laut, ohne jede Scham, und mich an ihm festklammere, während mein ganzer Körper bebt.

"So schön", murmelt er und küsst mir die Schläfe, während ich zittere. "Ich wusste, dass du so sein würdest. Ich hab's mir tausendmal vorgestellt, aber das ist besser."

Ich bin noch nicht wieder bei Atem, da küsst er mich schon wieder, tief und gierig. "Ich will dich", sagt er an meinem Mund. "Jetzt."

Ich nicke nur. Meine Finger sind plötzlich ungeschickt, als ich seinen Gürtel öffne, den Knopf, den Reißverschluss. Ich schiebe Hose und Shorts mit einer Bewegung nach unten, und dann nehme ich ihn in die Hand, spüre, wie hart und heiß er ist, und es ist an ihm, zu stöhnen, als ich anfange, ihn langsam zu streicheln.

Ich rutsche von der Tischkante und sinke vor ihm auf die Knie. Er sieht auf mich herab, und in seinen Augen liegt ein ungläubiger Ausdruck, als könnte er nicht fassen, dass das gerade wirklich passiert. Ich halte seinen Blick, während ich ihn zum ersten Mal mit dem Mund verwöhne, langsam, und das tiefe Stöhnen, das ihm entweicht, ist das beste Geräusch, das ich seit langem gehört habe. Seine Hand legt sich sanft in mein Haar, drückt aber nicht, lässt mir die Kontrolle. Ich nehme mir Zeit, so wie er sich vorhin Zeit genommen hat, und genieße es, wie er versucht, sich zu beherrschen, wie seine Muskeln zucken, wie er meinen Namen zwischen den Zähnen hervorpresst.

"Wenn du so weitermachst", keucht er nach einer Weile, "ist es gleich vorbei. Und das will ich nicht. Noch nicht."

Er zieht mich wieder hoch und küsst mich, und ich spüre, wie sehr ihn das eben gekostet hat, sich zurückzuhalten.

"Warte", sagt er rau und greift nach seinem Portemonnaie, das halb aus der heruntergeschobenen Hose ragt. Er zieht ein Kondom heraus, und ich nehme es ihm aus der Hand und rolle es über ihn, langsam, während er zusieht und seine Kiefermuskeln arbeiten, als müsste er sich beherrschen.

Dann zieht er mich an den Hüften zu sich an die Tischkante, und mit einer einzigen, langsamen Bewegung dringt er in mich ein. Wir stöhnen beide gleichzeitig. Einen Moment hält er still, seine Stirn an meiner, und ich spüre ihn überall, tief, vollkommen.

"Alles okay?", fragt er leise.

"Mehr als okay", flüstere ich und schlinge die Beine um ihn, ziehe ihn noch tiefer. "Beweg dich endlich."

Und das tut er. Erst langsam, kontrolliert, dann immer schneller, und ich klammere mich an die Tischkante, an seine Arme, an alles, was ich zu fassen kriege. Das leere Büro füllt sich mit unseren Geräuschenmeinem Keuchen, seinem gedämpften Stöhnen, dem leisen Quietschen des Tisches. Irgendwo unter uns leuchtet die Stadt, und Tausende von Fenstern leuchten zurück, und keiner von ihnen weiß, was wir hier tun, und genau dieser Gedanke macht mich fast wahnsinnig.

Nach einer Weile zieht er sich zurück, und ich protestiere fastbis er mich an der Hüfte nimmt und mich umdreht, sodass ich mit dem Rücken zu ihm stehe und mich auf die Tischplatte stützen muss. Er streicht mir das Haar zur Seite, küsst meinen Nacken, meine Schulter, und flüstert mir ins Ohr, wie lange er sich genau das vorgestellt hat. Dann dringt er von hinten wieder in mich ein, langsam, bis ich glaube, ich kann ihn bis in die Kehle spüren, und ich muss mich an der Tischkante festhalten, um nicht den Halt zu verlieren.

In dieser Haltung ist alles intensiver. Eine seiner Hände liegt fest auf meiner Hüfte, die andere wandert über meinen Rücken, in mein Haar, und mit jedem Stoß entweicht mir ein Laut, den ich in einem vollen Büro nie zu machen gewagt hätte. Ich sehe unser verschwommenes Spiegelbild in der dunklen Fensterscheibe, sehe ihn hinter mir, den Kopf in den Nacken gelegt, und der Anblick allein lässt mich noch heißer werden.

"Sieh dich an", sagt er rau und folgt meinem Blick zur Scheibe. "Hast du eine Ahnung, wie unglaublich du gerade aussiehst?"

Dann beugt er sich vor, drückt mich sanft mit der Brust auf die Tischplatte, und der neue Winkel lässt mich laut aufstöhnen. Eine seiner Hände hält meine Hüfte fest, die andere wandert wieder zwischen meine Beine, und während er sich in mich bewegt, baut sich die zweite Welle bereits auf, schneller, als ich es für möglich gehalten hätte.

"Ich bin gleich so weit", keuche ich.

"Ich weiß", sagt er. "Ich spür's. Lass los. Ich hab dich."

Diese drei Worte — *ich hab dich* — sind merkwürdigerweise das, was mich über die Kante stößt. Ich komme ein zweites Mal, noch heftiger als zuvor, und höre, wie sich mein eigener Laut an den kahlen Wänden bricht. Er hält noch ein paar Stöße durch, dann spannt sich sein ganzer Körper an, er vergräbt sein Gesicht an meinem Hals und stöhnt tief, während er kommt, und ich halte ihn fest, spüre jedes Beben.

Eine Weile bleiben wir einfach so, ineinander verschlungen, schwer atmend. Mein Rücken klebt am Tisch, mein Haar ist zerzaust, und irgendwo unter dem Tisch liegt der umgekippte Kaffeebecher. Es ist das Unprofessionellste, was ich je in diesem Büro getan habe, und ich bereue keine Sekunde davon.

Jan richtet sich auf, streicht mir eine feuchte Strähne aus dem Gesicht und grinst. "Also", sagt er, "die Präsentation ist immer noch nicht fertig."

Ich fange an zu lachen, und kann nicht mehr aufhören. "Die Präsentation kann mich mal", sage ich.

Er hilft mir vom Tisch, und wir ziehen uns wieder an, halb albern, halb verlegen, und sammeln die Papiere vom Boden auf. Als ich mich bücke, um den Becher aufzuheben, gibt er mir einen leichten Klaps auf den Hintern, und ich werfe ihm einen Blick zu, der eigentlich strafend sein soll, aber wahrscheinlich nur verliebt aussieht.

"Und jetzt?", frage ich, während ich meine Bluse zuknöpfezwei Knöpfe fehlen, das wird morgen früh interessant.

Jan lehnt sich an den Tisch, verschränkt die Arme und sieht mich lange an. "Jetzt", sagt er, "lade ich dich auf ein Glas Wein ein. Bei mir. Und morgen erzählen wir den anderen, dass wir sehr, sehr lange an den Folien gesessen haben."

"Sehr lange", wiederhole ich und trete näher an ihn heran. "Und sehr gründlich."

Er zieht mich an der Hüfte zu sich und küsst mich noch einmal, diesmal langsam, ohne Eile, und ich denke, dass ich von jetzt an vielleicht doch öfter freiwillig die Spätschicht übernehme.

Wir lassen die Präsentation, wie sie ist. Auf dem Bildschirm leuchtet noch die halb fertige Folie, der Cursor blinkt geduldig in einer leeren Zeile. Sollen die Folien doch warten.

Manche Dinge sind eben wichtiger.

Als wir das Gebäude verlassen, ist es draußen endlich etwas kühler geworden. Jan nimmt meine Hand, ganz selbstverständlich, als hätten wir das schon hundertmal getan, und wir gehen durch die warme Sommernacht zur U-Bahn. Unterwegs sieht er mich von der Seite an.

"Darf ich dich was fragen?", sagt er.

"Klar."

"Warum hat das ein halbes Jahr gedauert?"

Ich überlege. "Weil ich Angst hatte, mir das hier einzubilden", sage ich ehrlich. "Dieses Ding zwischen uns. Ich dachte, vielleicht bist du einfach nur nett."

Er lacht, dieses langsame, warme Lachen. "Ich bin überhaupt nicht nett", sagt er. "Ich hab seit Monaten ziemlich unanständige Gedanken, wenn du in diesem Rock zur Arbeit kommst."

"Gut zu wissen", sage ich grinsend. "Dann ziehe ich ihn ab jetzt öfter an."

"Tu das", sagt er und drückt meine Hand. "Aber sei nicht überrascht, wenn ich dich dann irgendwann in den Konferenzraum ziehe und die Tür abschließe."

"Wer sagt, dass mich das überraschen würde", gebe ich zurück, und sein Lachen hallt durch die leere Straße.

Bei ihm zu Hause trinken wir den Wein dann übrigens nie.

Kaum fällt die Wohnungstür hinter uns ins Schloss, sind wir wieder übereinander her. Er drängt mich gegen die Wand im Flur, und diesmal ist nichts mehr langsam an ihm. Der geduldige Mann aus dem Büro ist verschwunden; jetzt küsst er mich, als wollte er das Verlorene der letzten sechs Monate auf einmal nachholen. Wir ziehen uns gegenseitig die Sachen vom Leib, lassen sie einfach fallen, eine Spur aus Kleidern auf dem Weg ins Schlafzimmer.

Diesmal lässt er sich aufs Bett fallen und zieht mich auf sich, und ich liebe es, dass er mir die Führung überlässt. Ich setze mich rittlings auf ihn, beuge mich vor, sodass meine Haare wie ein Vorhang um unsere Gesichter fallen, und nehme ihn ganz langsam in mich auf. Wir stöhnen wieder beide gleichzeitig, und für einen Moment bleibe ich einfach so sitzen, voll von ihm, und genieße das Gefühl.

"Du fühlst dich unglaublich an", flüstert er und legt seine Hände auf meine Hüften.

Ich beuge mich vor und küsse ihn, langsam, während ich anfange, mich ganz leicht zu bewegen, kaum merklich, nur um ihn ein bisschen zappeln zu lassen. Er knurrt gegen meinen Mund und versucht, die Hüften zu heben, aber ich drücke ihn mit einer Hand auf der Brust sanft zurück ins Kissen.

"Jetzt bin ich dran mit Quälen", sage ich.

"Du wirst mein Tod sein", stöhnt er, und es klingt nicht so, als würde ihn das im Geringsten stören.

Dann fange ich an, mich zu bewegen. Erst langsam, dann finde ich meinen Rhythmus, und er sieht zu mir hoch, mit diesem Blick, der mir das Gefühl gibt, ich wäre das Einzige auf der Welt, das zählt. Seine Hände wandern über meinen Körpermeine Brüste, meine Hüftenund finden wieder die Stelle, die mich vorhin um den Verstand gebracht hat. Er weiß jetzt schon, was ich brauche.

Das Mondlicht fällt durch das offene Fenster, und irgendwo draußen ist die Sommernacht voller ferner Geräusche, aber ich höre nur ihn, sein Atmen, das tiefer wird, mein eigenes Keuchen. Diesmal kommen wir fast zusammenich spüre, wie er sich unter mir anspannt, höre ihn meinen Namen sagen, und das reicht, um auch mich noch einmal über die Kante zu schieben.

Danach liege ich an seine Brust geschmiegt, sein Arm um mich, und wir sind beide zu erschöpft, um zu reden. Sein Herz schlägt langsam unter meiner Wange. Irgendwann lacht er leise.

"Was ist?", frage ich.

"Ich überlege gerade", sagt er, "wie ich morgen den ganzen Tag neben dir sitzen soll, ohne die ganze Zeit daran zu denken."

"Gar nicht", sage ich und lächle gegen seine Haut. "Das ist der Punkt."

Wir trinken den Wein erst gegen drei Uhr morgens, nackt in seiner Küche, viel zu hungrig, um noch länger zu wartenauf den Wein, und auf alles andere. Er sitzt auf dem Küchentisch, ich stehe zwischen seinen Beinen, wir teilen uns ein Glas, und er erzählt mir, dass er sich schon an seinem ersten Tag in der Firma in mich verguckt hat. Ich erzähle ihm, dass ich an dem Tag extra zweimal an seinem Schreibtisch vorbeigegangen bin. Wir lachen wie zwei Teenager, und irgendwann stellt er das Glas weg und zieht mich wieder zu sich, und der Wein bleibt zum zweiten Mal stehen.

Was ich sagen will: Manchmal lohnt es sich, dazubleiben.

Full English translation

Late Shift

It's just past eight when it becomes clear to everyone that we won't finish the presentation today unless someone stays behind. The others have families, trains to catch, plans — and so, as so often, I say I'll take care of it. I'm in my mid-twenties, I live alone, and nobody waits for me at home except a half-empty bottle of wine. Whatever.

What I didn't expect: Jan staying.

Jan has been in our department for half a year, and for half a year I've been trying not to keep staring at the way his shirt pulls across his shoulders when he leans over his desk. He's tall, calm, and has this slow smile that gives you the feeling he's just thought of something he'd better keep to himself. We've been flirting for months, but only the way you flirt at the office — one sentence too many, one look too long, and then you act as if nothing happened.

It started with small things. With the coffee he brings me in the mornings, though nobody asks him to. With the messages in the team chat that came late in the evenings and had nothing to do with work anymore. With the way he glances over at me in meetings at exactly the moment when someone says something particularly stupid, and we both have to suppress a laugh. None of it was ever spoken aloud. It's one of those things that grow between two people without anyone naming it aloud — until it has grown so large that you're almost afraid to touch it.

"I'm not going to let you starve alone," he says and pulls the chair next to mine over. "Besides, half this mess is on my account."

At this hour the office lies quiet and half dark. Only our two screens glow, and outside the large windows the city has taken on that warm, orange color it gets on summer evenings. The air conditioning has been off for ages, and it's oppressively warm.

Before we really get started, he fetches two coffees from the machine in the kitchenette, and I watch him lean against the counter and wait for the machine to finish. He has rolled up his sleeves and unbuttoned the top shirt button, and I catch myself staring far too long at the spot where his neck meets his shoulder. When he turns around and hands me the cup, he smiles as if he had noticed exactly where I'd been looking.

"To a long night," he says, tapping his cup lightly against mine.

"To a long night," I repeat, and something in his tone makes the words suddenly sound like more than they should.

We work. For a while it goes well. We divide up the slides, he takes the numbers, I take the text, and for half an hour we are actually productive. But he sits so close that I feel his arm when he reaches for the mouse, and I smell his aftershave, something herbal that sends a little jolt to my stomach every time. Every time he leans over toward my screen to point something out, his face comes so close to mine that I feel his breath on my cheek, and I forget mid-sentence what I actually wanted to say.

Once we both reach for the mouse at the same time, and his hand rests on top of mine for a moment. Neither of us pulls it away immediately. It's only a second, maybe two, but it feels like an eternity, and when I finally look up, he's already looking at me. I try to concentrate on the slides, but my gaze keeps sliding away — to his hands, to his open collar, to the vein showing along his forearm.

"You're not paying attention," he says quietly at some point. He's not looking at me, he's looking at the screen, but he's smiling.

"Yes I am," I say. "Fully focused."

"Is that so." Now he turns his head. We are suddenly very close. "Focused on what, exactly?"

I could say something harmless right now. I could laugh and change the subject, the way I've done for half a year. But it's hot, it's late, we're alone, and I'm so tired of always being the sensible one.

"Guess," I say.

His gaze becomes more serious, more searching. The air between us has changed, and we both feel it. My heart is pounding up into my throat, and I can hear my own blood rushing in my ears. For a moment we simply hold each other with our eyes, and that moment stretches, expands, grows heavy with all the things we haven't said for half a year.

For a moment nothing happens. Then he places his hand on my thigh, calmly, as if it were the most natural thing in the world, and looks me in the eyes as if to see whether I'll push it away.

I don't push it away.

"If you want me to stop, say so now."

"Just don't stop," I whisper.

That's enough for him. He pulls my chair towards him — those rolling office chairs are suddenly good for something — and then he kisses me, and there is nothing tentative about it. It's the kiss of someone who has been waiting half a year for it. His hand moves from my thigh further upward, under the hem of my skirt, and I hear myself breathe a soft sigh into the empty, dark office.

"All this time," he murmurs against my lips, "I've been sitting next to you thinking of nothing else."

"Same," I admit. "The whole damn time."

I stand up without breaking the kiss and sit astride his lap. Through the fabric of his trousers I immediately feel how hard he is, and that alone makes the heat between my legs unbearable. I move slowly against him; he groans softly, buries his face against my neck, and kisses the spot just below my ear, biting gently.

His hands are everywhere. They push up my top, find my breasts, and when his thumbs brush across my nipples I catch a sharp breath. He opens my blouse button by button, unhurriedly, and kisses every bit of skin he uncovers. I grip him by the hair and hold him there while his mouth works at my breast, and the first loud sound that escapes me echoes strangely through the empty room.

He takes his time. That surprises me — I had expected it to be quick and greedy, after all these months, but he does the opposite. He kisses his way slowly down from my collarbone, lets his tongue glide over my skin, and every time I think he's moving on, he pauses and looks up at me with that half-smile that drives me crazy.

"You're tormenting me," I whisper.

"I'm just enjoying this," he says. "For half a year I've been imagining what this is like. "Let me take my time."

His words send a hot shiver down my back. I pull him up by the collar to my lips and kiss him in a way that hopefully tells him I have as little patience as time.

"We're completely alone," he says, as if he had heard my thought. He looks up at me, and in his gaze is something dark, something hungry. "You don't have to be quiet."

I no longer want to be quiet. I don't want anything anymore except him.

I get up off him, pull him up by his shirt, and we half-kiss, half-stumble backward until I bump into the big conference table in the middle of the room. With one arm he sweeps papers and the long-forgotten coffee cup aside — I hear something fall — and lifts me up onto the edge of the table.

I tear at his shirt until the buttons give way; finally, finally I can see him — his torso, the shoulders I'd only ever guessed at through fabric all these months. I place my hands flat against his chest and feel how fast his heart is beating. Just as fast as mine.

He pushes my skirt up to my hips and presses himself between my legs. His fingers find the edge of my underwear and push the thin fabric aside; when he touches me there for the first time I throw my head back.

"God," he whispers, "you're already completely wet."

"Your fault," I manage.

He laughs softly, that low laugh I like so much, and then he stops talking. His fingers move slowly, first circling, then one slides inside me, and I dig my nails into his shoulders. He finds the right rhythm immediately, as if he'd practiced a hundred times exactly how to drive me out of my mind, and with every movement the tension inside me builds higher. His thumb brushes the most sensitive spot again and again; I notice myself pressing toward him, my breathing quickening, everything inside me tightening.

"Don't stop," I gasp. "Please, don't stop."

He doesn't stop. He watches my face the whole time, studies every reaction, and at the exact moment when I think I can't hold out another second, everything tips over. The wave hits me so hard that I moan his name, loud, without any shame, and cling to him while my entire body trembles.

"So beautiful," he murmurs and kisses my temple while I'm still shaking. "I knew that's how you'd be." "I'd imagined it a thousand times, but this is better."

I've barely caught my breath when he's kissing me again, deep and hungry. "I want you," he says against my mouth. "Now."

I only nod. My fingers are suddenly clumsy as I undo his belt, the button, the zip. I push trousers and shorts down in one motion, take him in my hand and feel how hard and hot he is — it's his turn to groan when I begin to stroke him slowly.

I slide off the edge of the table and sink to my knees before him. He looks down at me, with an incredulous expression in his eyes, as if he can't quite believe this is really happening. I hold his gaze while I take him in my mouth for the first time, slowly, and the deep groan that escapes him is the most beautiful sound I've heard in a long time. His hand rests gently in my hair but doesn't press, leaving me in control. I take my time the way he did earlier, and enjoy how he tries to hold back, how his muscles twitch, how he presses my name out through his teeth.

"If you carry on like that — it'll be over very soon," he says roughly. "And I don't want that." "Not yet."

He pulls me back up and kisses me, and I can feel how much it has cost him to hold back.

"Wait," he says roughly and reaches for his wallet half sticking out of his pushed-down trousers. He pulls out a condom; she takes it from him and rolls it onto him slowly while he watches her and his jaw muscles work as if he has to restrain himself.

Then he pulls me by the hips to the edge of the table and enters me in one slow, single movement. We both moan at the same time. For a moment he holds still, his forehead against mine, and I feel him everywhere, deep, complete.

"Everything all right?" he asks softly.

"More than all right," I whisper and wrap my legs around him, pulling him deeper. "Move, already."

And he does. At first slowly, controlled, then faster; she clings to the edge of the table, to his arms, to whatever she can grab hold of. The empty office fills with their sounds — her gasping, his muffled moans, the soft creaking of the table. Somewhere far below them the city glows, thousands of lighted windows glowing back at them — none of those people have any idea what's happening up here, and that thought alone nearly drives her crazy.

After a while he withdraws and she's about to protest — until he takes her by the hip, turns her around so that she's standing with her back to him, and has to brace herself on the tabletop. He brushes her hair aside, kisses her neck and her shoulder, and whispers in her ear how long he's been imagining exactly this. Then he enters her from behind, slowly, until she thinks she can feel him all the way up to her throat, and she has to hold on to the edge of the table to keep from losing her footing.

In this position everything is more intense. One of his hands holds her hip firmly, the other moves over her back, into her hair, and with every thrust a sound escapes her that she would never have dared make in a full office. She sees their blurred reflection in the dark window pane, sees him behind her, head thrown back, and the sight alone makes her even hotter.

"Look at yourself," he says roughly, following her gaze to the pane. "Do you have any idea how incredible you look right now?"

Then he leans forward, presses me gently chest-down onto the tabletop, and the new angle makes me cry out loudly. One of his hands holds her hip firmly, the other moves again between her legs; and as he moves inside her the second wave builds even faster than she thought possible.

"I'm almost there," she gasps.

"I know," he says. "I can feel it. "Let go." "I've got you."

It's these three words — *ich hab dich* — that oddly push her over the edge. She comes a second time, even more intensely than before, and hears her own voice break against the bare walls. He keeps going for a few more thrusts, then his whole body tenses up, he buries his face against her neck and groans deeply as he comes; she holds him and feels every tremor.

For a while they simply stay like that, entwined, breathing heavily. Her back sticks to the table, her hair is a mess, and somewhere under the table lies the overturned coffee cup. It's the most unprofessional thing she's ever done in this office, and she doesn't regret a single second of it.

Jan sits up, brushes a damp strand of hair from her face, and grins. "So," he says, "the presentation still isn't finished."

I start laughing and can't stop. "The presentation can go to hell," she says.

He helps me off the table and we get dressed again, half silly, half embarrassed, and gather the papers from the floor. When she bends down to pick up the cup, he gives her a light smack on the backside; she gives him a look that's meant to be reproving but probably just looks smitten.

"So what now?" she asks while buttoning her blouse — two buttons missing, which will make for an interesting morning.

Jan leans against the table, crosses his arms, and looks at her for a long while. "Now," he says, "I'm inviting you for a glass of wine." "At my place." And tomorrow we'll tell the others that we sat at the slides for a very, very long time."

"Very long," she repeats and steps closer to him. "And very thoroughly."

He pulls me toward him by the hip and kisses me once more, this time slowly, without haste, and I think that from now on I might actually volunteer for the late shift more often.

They leave the presentation as it is. On the screen the half-finished slide still glows; the cursor blinks patiently in an empty line. The slides can wait.

Some things are just more important.

When we leave the building, it has finally become a little cooler outside. Jan takes her hand, quite naturally, as if they'd done it a hundred times before; they walk through the warm summer night to the subway. On the way he looks over at her from the side.

"Can I ask you something?" he says.

"Sure."

"Why did it take half a year?"

She thinks for a moment. "Because I was afraid I was imagining things," she says honestly. "This thing between us." I thought maybe you were just being nice."

He laughs — that slow, warm laugh. "I'm not nice at all," he says. "I've been having pretty indecent thoughts for months when you come to work in that skirt."

"Good to know," she says, grinning. "Then I'll wear it more often from now on."

"Do that," he says and squeezes her hand. "But don't be surprised if I pull you into the conference room at some point and lock the door."

"Who says that would surprise me?" she fires back; his laughter echoes through the empty street.

At his place, as it happens, they never get around to the wine.

Barely has the apartment door clicked shut behind them when they're at each other again. He pushes her against the wall in the hallway; this time there is nothing slow about him. The patient man from the office is gone; now he kisses her as if to make up for the lost six months all at once. They pull each other's clothes off and just let them fall, a trail of garments on the way to the bedroom.

This time he falls back onto the bed and pulls her on top of him; she loves that he leaves her in control. She straddles him, leans forward so that her hair falls like a curtain around both their faces, and takes him inside her very slowly. They moan in unison again; for a moment she just sits there, full of him, and savors the feeling.

"You feel incredible," he whispers and places his hands on her hips.

She leans forward and kisses him slowly while beginning to move just a little, barely noticeably, just to make him squirm a little. He growls against her mouth and tries to lift his hips; she gently presses him back into the pillow with a hand on his chest.

"Now it's my turn to do the tormenting," she says.

"You'll be the death of me," he moans, and it doesn't sound like it bothers him in the slightest.

Then she begins to move. At first slowly, then she finds her rhythm; he looks up at her with that gaze that makes her feel as though she's the only thing in the world that matters. His hands roam over her body — her breasts, her hips — and find again the spot that had driven her out of her mind earlier. He already knows what she needs.

Moonlight falls through the open window, and somewhere outside the summer night is full of distant sounds, but I hear only him, his breathing, which grows deeper, my own gasping. This time they come almost together — she feels him tense beneath her, hears him say her name, and that is enough to push her over the edge one last time.

Afterward she lies nestled against his chest, his arm around her; both too exhausted to speak. His heart beats slowly under her cheek. At some point he laughs softly.

"What?" she asks.

"I'm just thinking," he says, "how I'm supposed to sit next to you all day tomorrow without thinking about this the whole time."

"You can't," she says and smiles against his skin. "That's exactly the point."

They finally drink the wine around three in the morning, naked in his kitchen, too hungry to wait any longer — for the wine, and for everything else. He sits on the kitchen table, she stands between his legs, they share a single glass, and he tells her he had a crush on her from his very first day at the company. She tells him she had walked past his desk twice that day on purpose. They laugh like two teenagers; eventually he puts down the glass and pulls her to him again, and the wine goes untouched a second time.

What I'm trying to say is: sometimes it pays to stay late.

Read more German stories in the app.

Start reading free More German stories